Chinas oberster Regulierer für staatseigene Unternehmen (SOE) hat am Samstag andere Staaten dazu aufgerufen, Chinas Investitionen gerecht und gleich zu behandeln.

"Es ist verständlich, dass alle Länder Untersuchungen ausländischer Investitionen durchführen. Sie sollten jedoch alle ausländischen Investoren gleich behandeln und nicht diskriminieren", sagte Xiao Yaqing auf einer Pressekonferenz am Rande der ersten Sitzung des 13. Nationalen Volkskongresses. Er ist Vorsitzender der Aufsichts- und Verwaltungskommission für Staatliche Vermögenswerte (SASAC).

Die Globalisierung werde uns erhalten bleiben. Freihandel und Investitionen würden den Menschen nutzen, sagte Xiao. Er fügte hinzu, Auslandsinvestitionen von chinesischen SOEs seien marktgetrieben.

Chinas zentrale SOEs hatten bis Ende des letzten Jahres in 185 Ländern und Regionen 9112 Auslandstochterunternehmen. Ihr gesamtes Vermögen betrug etwa sieben Billionen Yuan (890 Milliarden Euro).

China wird SOEs ermutigen, ihre Geschäftstätigkeit ins Ausland zu erweitern. Dies gilt insbesondere für zentrale SOEs.

"Bei der Globalisierung geht es nicht nur um Wettbewerb. Es sollte auch mehr Zusammenarbeit geben. Dadurch können sich Win-Win-Situationen und vorteilhafte Resultate für alle Seiten ergeben", sagte Xiao.