Es seien die provokativen Maßnahmen der USA, die zur Eskalation der Spannungen in Taiwan geführt haben, und die USA sollen und müssen dafür die volle Verantwortung tragen.

Dies sagte die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Hua Chunying, zur Äußerung von US-Außenminister Antony Blinken darüber, ob die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, Taiwan besuchen werde. Blinken verdrehe in seinen Reden schwarz und weiß und zeige einmal mehr die hegemoniale Mentalität und Räuberlogik einiger Menschen in den USA. Das heiße so viel wie „ich kann dich mutwillig provozieren, aber du kannst sich nicht widersetzen oder verteidigen“.

Zu Pelosis möglichem Besuch in Taiwan sagte Außenministeriumssprecherin Hua weiter, als Bestandteil der US-Regierung sollte sich das US-Repräsentantenhaus strikt an die von der US-Regierung anerkannte und versprochene Außenpolitik halten. Als Nummer 3 der US-Regierung sei ein Blitzbesuch von Pelosi mit einem US-Militärflugzeug in Taiwan keineswegs inoffiziell. Die USA würden dafür sicherlich die Verantwortung tragen und den Preis für den Schaden zahlen, den sie Chinas souveränen Sicherheitsinteressen zufügen.

Auf der Pressekonferenz am Dienstag forderte die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums außerdem die USA, Großbritannien und Australien auf, ihre Verpflichtungen zur Nichtverbreitung von Atomwaffen ernsthaft umzusetzen.

Zur am Montag in New York eröffneten zehnten Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag sagte Hua, die Entscheidung der USA, Großbritanniens und Australiens, bei nuklearen U-Booten zusammenzuarbeiten, stelle eine ernsthafte Gefahr der nuklearen Verbreitung dar, verschärfe das Wettrüsten und beschädige Frieden und Stabilität in der Region. China fordere die NPT-Vertragsstaaten auf, die Gelegenheit der Konferenz zu nutzen, aktiv an den Diskussionen über die Zusammenarbeit der USA, Großbritanniens und Australiens im Umgang mit nuklearen U-Booten teilzunehmen.