Laut Außenministeriumssprecher Zhao Lijian ist China sehr dafür, dass die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) die Ansichten aller Beteiligten vollständig anhört und eine wichtige Rolle bei der Entsorgung von Atomabwasser aus Fukushima in Japan spielt.

Zhao Lijian betonte am Montag weiter, Japan solle sich den Anliegen der internationalen Gemeinschaft stellen und die falsche Entscheidung widerrufen, nuklear verseuchtes Wasser ins Meer zu leiten sowie die entsprechenden Vorbereitungen einzustellen. Vor der Beratung und Einigung mit den Nachbarländern und relevanten internationalen Behörden dürfe Japan nicht ohne Genehmigung mit der Einleitung von nuklear kontaminiertem Wasser ins Meer beginnen.

Zhao Lijian wies auch darauf hin, dass sich Japan ehrlich der Geschichte der Aggression stellen und darüber nachdenken solle, eine klare Abgrenzung zum Militarismus zu ziehen und sich mit historischen Fragen wie der Zwangsrekrutierung von „Trostfrauen“ ehrlich, verantwortungsvoll und angemessen zu befassen.

Zur iranischen Atomfrage sagte Zhao Lijian, China habe immer die Ansicht vertreten, dass die Aufrechterhaltung und Umsetzung des umfassenden Abkommens die einzige korrekte und wirksame Möglichkeit zur Lösung der iranischen Atomkrise sei. Alle Seiten, insbesondere die USA, sollten praktische Maßnahmen ergreifen, um die Wiederaufnahme der Umsetzung des umfassenden Abkommens, die Wiederaufnahme der Verhandlungen und den Fortschritt zu fördern.

Über die Taiwan-Frage äußerte Zhao Lijian, die USA sollten sich an das Ein-China-Prinzip und den Bestimmungen der Drei Gemeinsamen Kommuniqués von China und den USA halten und den offiziellen Austausch zwischen den USA und Taiwan in jedweder Form stoppen. Dazu gehöre auch, Taiwans Wirtschafts- und Kulturabteilung in den USA nicht in „Taiwan Representative Office“ umzubenennen und aufzuhören, falsche Signale an die Separatistischen Kräfte der „Taiwan-Unabhängigkeit“ zu senden.