Auf der heutigen Pressekonferenz, die vom Presseamt des chinesischen Staatsrates veranstaltet wurde, haben Beamte des Außenministeriums, des Ministeriums für Technologie, der nationalen Gesundheitskommission sowie der Agentur für Internationale Zusammenarbeit von Chinas Beiträgen zur internationalen Entwicklungszusammenarbeit angesichts der Eindämmung der COVID-19-Pandemie berichtet und Fragen der Journalisten beantwortet.

China hat 89 Ländern Hilfe angeboten

Deng Boqing, stellvertretender Direktor von Chinas Agentur für internationale Entwicklungszusammenarbeit, sagte, dass die COVID-19-Erkrankung derzeit in mehreren Ländern ausgebrochen und weltweit verbreitet sei. Eine effiziente internationale Zusammenarbeit bei der gemeinsamen Prävention und Kontrolle solle die höchste Priorität haben. Nur durch Solidarität und gemeinsame Bemühungen könne die Pandemie schnell überwunden werden, so Deng.

Videokonferenz mit über 100 Ländern und internationalen Organisationen

Chinas Vize-Außenminister Luo Zhaohui sagte auf der Konferenz, China habe angesichts des heftigen Virus-Ausbruchs im eigenen Land alle Anstrengungen für die Prävention und Kontrolle der Epidemie unternommen und somit die „erste Verteidigungslinie" für die globale Epidemiekontrolle aufgebaut. Dies habe nicht nur wertvolle Zeit für die Welt gewonnen, sondern auch die Chance gegeben, wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Während sich die Epidemie aktuell an vielen Orten weltweit ausbreitet, leiste China weiterhin gute Arbeit bei der inländischen Epidemiekontrolle und teile aktiv seine Erfahrungen und Lösungen mit der internationalen Gemeinschaft.

Schutz der Gesundheit und Sicherheit der Chinesen im Ausland

Luo erklärte, dass sich China seit dem weltweiten Ausbruch der Pandemie stets um die Gesundheit und Sicherheit der Auslandschinesen sowie Schüler und Studenten im Ausland gekümmert habe. Das Außenministerium fordert Botschaften und Konsulate im Ausland auf, den konsularischen Schutz mit allen Kräften durchzuführen, um im Ausland lebenden Chinesen beim Schutz vor dem neuartigen Coronavirus zu helfen.

Zusammenarbeit von China und den USA

Luo Zhaohui sagte, dass manche Politiker der USA dazu tendierten, China zu stigmatisieren, was den Beziehungen zwischen den beiden Länder schaden würde. China werde mit Sicherheit darauf reagieren.

In der Tat ist der Ursprung des Coronavirus eine wissenschaftliche Frage. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat mehrmals betont, dass es zu vermeiden sei, das Virus mit einer bestimmten Nation, Hautfarbe oder Region zu assoziieren.

Das Konzept der Schicksalsgemeinschaft der Menschheit

In der Ära der Globalisierung stehe die Menschheit nicht nur vor gemeinsamen Entwicklungschancen, sondern zugleich auch vor gemeinsamen Risiken und Herausforderungen. Zur Zeit nehme die Ausbreitung der COVID-19-Pandemie in einem erhöhten Tempo immer weiter zu. Vom ersten Infektionsfall bis zum 100.000sten weltweit habe es 67 Tage gedauert; die zweiten 100.000 Fälle hätten sich danach in gerade einmal elf Tagen ereignet; nur vier Tage danach wurde der 300.000 Fall gemeldet. Die Pandemie bedrohe somit gravierend das Leben und die Gesundheit aller Menschen auf der Welt. Wie wir diese große Herausforderung begegnen, sei ein Problem, das das Schicksal der Welt betrifft und die Weisheit der Menschheit auf die Probe stellt. Dies sagte Chinas Vizeaußenminister Luo Zhaohui auf der Pressekonferenz weiter.

Luo sagte, angesichts der Pandemie genieße das Konzept der Schicksalsgemeinschaft der Menschheit, das von Chinas Staatspräsidenten Xi Jinping initiiert wurde, eine große aktuelle Bedeutung. Die Weltgemeinschaft erfahre derzeit deutlich die Wichtigkeit und Dringlichkeit der internationalen Zusammenarbeit. Die Praktiken zur Eindämmung der Epidemie in den vergangenen zwei Monaten hätten deutlich gezeigt, dass die solidarische Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfe die kräftigsten Waffen gegen die Pandemie sind.

Die Schicksalsgemeinschaft der Menschheit sei ein wichtiger Teil der diplomatischen Gedanken von Xi Jinping, so Zhao weiter. Es sei erfreulich zu sehen, dass dieses Konzept nun in die Praktiken der internationalen Zusammenarbeit zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie eingesetzt werde. Es bringe der in die Krise geratenen Weltgemeinschaft Zuversicht und Kraft. Zhao sagte, er sei zuversichtlich, dass das Konzept der Schicksalsgemeinschaft der Menschheit noch tiefer in die Herzen der Weltgemeinschaft dringen werde, wenn die Pandemie besiegt sei.