23-jähriger Lama Yongdansangbo mag Online-Kauf
Quelle: german.china.org.cn  |  20.04.2017

Yongdansangbo ist ein 23-jähriger Lama: Mit nur sechs Jahren wurde er zur Schulung von seinen Eltern an ein buddhistisches Institut gebracht. Mit 16 Jahren wurde er ein hochrangiger Mönch. Er sagte, er habe sich schon lange an da ruhige Leben gewöhnt.

Yongdansangbo hebt seinen Kopf und schaut in den Himmel. „Das Leben, mich völlig dem Buddhismus zu widmen, gefällt mir sehr.” Er ist davon überzeugt, dass er im vorherigen Leben bereits ein Mönch war, daher wird er im jetzigen Leben auf Lebenszeit ein Mönch bleiben.

Das buddhistiches Institut ist über 30 Kilometer weit vom Landkreis entfernt. Dort ist das einzige Verkehrsmittel ein kleiner Bus mit 10 Plätzen. „Für jede Reise gehen mindestens vier Stunden drauf. “ Daher geht Yongdansangbo kaum auf Reisen.

Das Leben am buddhistischen Institut ist nicht einfach: Während einer Großveranstaltung muss das Handy abgeschaltet werden. Außerdem herrscht dort ein striktes Schulungssystem. Die Mönche müssen viele Prüfungen bestehen, bevor sie die entsprechenden Zertifikate erhalten können.

Das trockene und eintönige Alltagsleben im buddhistischen Institut wurde durch den Internetanschluss in den letzten Jahren viel lebendiger. Einen Mittag eilte Yongdansangbo, um ein Paket abzuholen. “Ein Teegeschirr von Taobao gefällt meiner Schwester sehr, daher habe ich es gekauft.”

Yongdansangbo ist zufrieden mit der Qualität des Teegeschirrs. Er wird es seiner Schwester weiterschicken. Der lokaler Kurier Herr Liu und Yongdansangbo kennen sich gut, da Sangbo oft Pakete von ihm holt.

Sangbo zählt zu den ersten Online-Käufern am Institut, weil er Chinesisch lesen kann. Allmählich wird er stellvertretender-Käufer von fast allen jungen Mönchen. Von Gewürzen über iPhones bis hin zu Fitness-Geräten, alles wurde mal in Sangbos virtuellen Einkaufswagen gelegt. Doch Sangbo kauft am liebsten Schuhe online.

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