Xi Jinping: „Ein Gürtel, eine Straße“ dient der gesamten Welt
Quelle: german.china.org.cn  |  21.04.2017

Präsident Xi Jinping besucht während einer Inspektionsreise in der Autonomen Region der Zhuang Guangxi eine Ausstellung von Artefakten. Die Artefakte wurden entlang der maritimen Seidenstraße gefunden und werden im Hepu-Han-Dynastie-Museum in Beihai ausgestellt. Foto: Xinhua

 

Chinas Staatspräsident Xi Jinping hat am Mittwoch zugesichert, sich im Rahmen des Projektes „Ein Gürtel, eine Straße“ für Offenheit und Entwicklung einzusetzen. Während einer Inspektionsreise in die Autonome Region der Zhuang-Nationalität Guangxi sagte Xi, die internationale Gemeinschaft schenke der Initiative große Aufmerksamkeit. Dies zeige, dass das Projekt vom Willen der Bevölkerung getragen werde, so der Präsident. Die Region Guangxi ist ein wesentlicher Umschlagplatz für Chinas Handel mit Südostasien.

Am Tag zuvor hatte Xi bereits zugesagt, am „Ein Gürtel, eine Straße“-Forum teilzunehmen, das Mitte Mai in Beijing stattfindet. Auf dem Forum soll die Kooperation unter der Initiative verbessert werden. Das Projekt „Ein Gürtel, eine Straße“ wurde im Jahr 2013 von Xi Jinping ins Leben gerufen. Es hat zum Ziel, die Handelswege der antiken Seidenstraße, sowohl auf dem Land- als auch auf dem Seeweg, wiederzubeleben.

„Wir werden Chinas großartige Öffnung und Entwicklung weiter fördern“, sagte Xi, und versprach, die Verwirklichung des „chinesischen Traums“ der Wiederbelebung der großen chinesischen Nation voranzutreiben. Der Präsident erkundigte sich bei den Behörden der Stadt nach dem Fortschritt der Bauarbeiten für den Hafen und die Region des Beibu-Golfes sowie nach dem Stand der Kooperation mit den anderen ASEAN-Staaten.

 

Xi: „Um reich zu werden, muss man Häfen bauen“

Bevor Xi den Hafen inspizierte, stattete er dem Hepu-Han-Dynastie-Museum einen Besuch ab. Dort besichtigte er eine Ausstellung zum antiken Handel Chinas mit seinen Nachbarländern entlang der Seidenstraße. Die Ausstellung dokumentiert, dass China bereits seit 2.000 Jahren Handelsverbindungen mit Indien und Sri Lanka unterhält. Nach dem Besuch des Museums sprach Xi mit den Arbeitern der Hafenanlage und unterstrich die Bedeutung des Hafens und des Museums für die Initiative „Ein Gürtel, eine Straße“. Die lokalen Behörden wies der Präsident an, beim Ausbau der Hafeninfrastruktur gute Arbeit zu leisten und die maritime Wirtschaft zu entwickeln. „Wir sagen oft, um reich zu werden, muss man Straßen bauen. Doch hier sollte es heißen: Um reich zu werden, muss man Häfen bauen“, sagte er im Gespräch mit den Behördenvertretern.

Dass die Initiative „Ein Gürtel, eine Straße“ das wichtigste öffentliche Gut, das China der Welt anbieten könne, sei, hatte bereits zuvor Chinas Außenminister Wang Yi auf einer Pressekonferenz am Dienstag gesagt. Das Projekt sei von China initiiert worden, diene aber allen Ländern der Welt gleichermaßen, hib der Außenminister hervor.

Wang Yiwei, Professor für internationale Beziehungen an der Renmin-Universität von China sagte der China Daily, die Initiative fördere inklusives Wirtschaftswachstum, da sowohl Industrieländer als auch Entwicklungsländer von ihr profitieren würden. Das Projekt helfe dabei, die Weltwirtschaft zu stabilisieren, da dem Bedarf der Länder entlang der Handelsroute nach Industrialisi

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