Chinas jüngste Backpackerin zieht durch Wüste Lop Nor
Quelle: german.china.org.cn  |  11.04.2017

Wenwen, Chinas jüngste Backpackerin, deren Fotos von einer Wanderreise entlang der gefährlichen Sichuan-Tibet-Straße im Juni vergangenen Jahres, als sie erst vier Jahre alt war, im Internet kursierten, will diesen Monat die Urwälder in Laos erkunden und im September eine Wüstenwanderung in Lop Nor beginnen.

Chinas jüngste Backpackerin

Im Alter von fünf Jahren war die kleine Wenwen bereits in ganz China auf Abenteuerreise. Seit sie mit 15 Monaten fast laufen konnte ist sie unterwegs.

Ohne jemals einen Kindergarten besucht zu haben, hat das mutige Mädchen bereits den Himalaya erklommen, ist in Nepal mit dem Gleitschirm geflogen, die Küste entlang gewandert und hat Honigsammeln im Dschungel erlebt. Sie hat ihre Fußspuren an vielen Orten in China, meist in unterentwickelten Bergregionen, einschließlich dem „Dach der Welt“, der Qinghai-Tibet-Hochebene hinterlassen.

Während der ganzen Zeit wurde Wenwen von ihren umstrittenen „Tigereltern“, Pan Tufeng und Yuan Duan begleitet.

Eine Familie auf der Straße

Die Familie, die aus Shangrao in der ostchinesischen Provinz Jiangxi stammt, kam am Donnerstag in Chengdu, Hauptstadt der südwestchinesischen Provinz Sichuan an. Sie wird dort für einen kurzen Aufenthalt bleiben, bevor sie zu einer Dschungelexpedition durch die Urwälder von Laos startet.

Wenwens älterer Bruder Boru, ein Zweitklässler, wurde für 50 Tage von der Schule beurlaubt, um sich der bevorstehenden Reise anzuschließen. Der Junge hat die Hälfte seines letzten Schulhalbjahres beim Wandern mit seinen Eltern verbracht.

Sein Vater Pan Tufeng sagte, er mache sich keine Sorgen wegen der Abwesenheit seines Sohnes von der Schule. Im Gegenteil, er sei zuversichtlich, was die akademische Laufbahn seines kleinen Boru angehe.

In einer Prüfung im vergangenen Monat habe sein Sohn 99 Punkte in Mathematik und 89 Punkte in Chinesisch erzielt. Er glaubt, dass das Wissen aus Büchern eigentlich aus dem Leben und der Natur kommt: „Das Lernen mit den eigenen Augen und durch eigene Erfahrung ist absolut anders“.

Später, im September will die Familie durch die Wüste Lop Nor im nordwestchinesischen Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang ziehen. Der ausgetrocknete Salzsee Lop Nor ist bekannt als Chinas „Meer des Todes“.

„Sie (Wenwen und Boru) waren im Hochland, am Meer, aber nicht in der Wüste. Wir wollen sie die Wüste sehen lassen, damit sie die Umgebung dort verstehen und erfahren, wie kostbar Wasser ist", sagte Pan Tufeng .

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