Starkes Erdbeben erschüttert Fukushima, erste Tsunami
Quelle:China.org.cn  |  22.11.2016

Tokio – Wie die japanische Wetteragentur bestätigt, wurde Fukushima im Norden Japans am Dienstag von einem Erdbeben der Stärke 7,4 erschüttert.

Nach einem Erdbeben der Stärke 7,4 wurden Tsunami-Warnungen ausgegeben. An einer Flussmündung in Iwaki in der Präfektur Fukushima halten Menschen Ausschau.

Die japanische Wetterstation berichtet von einem Erdbeben der Stärke 5 von 7 auf der Richterskala, das die nordostjapanischen Stadt Fukushima um 5:59 am Dienstagmorgen wackeln ließ.

Nachdem die erste Tsunami-Welle 20 Kilometer östlich der Stadt Iwaki in der Präfektur Fukushima gesichtet wurde, wurden Tsunami-Warnungen für drei Meter hohe Wellen herausgegeben.

Das Epizentrum des Bebens wurde auf dem nördlichen Breitengrad 37,3 und dem östlichen Längengrad 141,6 in einer Tiefe von 10 Kilometern gemessen, so die Wetteragentur.

Das Zentrum des Erdbebens befand sich in den Gewässern vor der nordöstlichen Präfektur Fukushima, die an den Pazifischen Ozean grenzt und nordöstlich der japanischen Hauptstadt Tokio gelegen ist.

Das Beben war zudem im Stadtzentrum Tokyos sowie in den nordostjapanischen Präfekturen Tochigi and Ibaraki zu spüren.

Der Shinkansen-Bahndienst in Ostjapan wurde teilweise ausgesetzt.

Soweit wurden weder in den japanischen Atomkraftwerken Fukushima Nr. 1 und Nr. 2 in der Präfektur Fukushima, noch im Atomkraftwerk Onagawa in der nordöstlichen Präfektur Miyagi Anomalitäten festgestellt.

Von erheblichen Sachschäden oder Verletzungen wurde ebenfalls nicht berichtet.

Im Zuge der Tsunami-Warnungen nach dem Erdbeben bringen sich die Leute in Sicherheit und es kommt zu einem Stau in Iwaki in der Präfektur Fukushima.

Koji Nakamura, Leiter der Observationsabteilung für Erdbeben und Vulkane der Japanischen Wetteragentur, steht bei einer Pressekonferenz in Tokio neben einer Landkarte, die das Epizentrum in den Gewässern vor der Präfektur Fukushima zeigt.

Koji Nakamura, Leiter der Observationsabteilung für Erdbeben und Vulkane der Japanischen Wetteragentur, steht bei einer Pressekonferenz in Tokio neben einer Landkarte, die das Epizentrum in den Gewässern vor der Präfektur Fukushima zeigt.

Luftaufnahmen des Tokio Electric Power Co.'s Fukushima Daini Atomkraftwerk in Nahara in der Präfektur Fukushima von Februar 2012.

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